Wo sind sie denn, die guten Vorsätze?

Realität gute vorsätze

Wie Sie es schaffen,die Erfolgsleiter zu erklimmen!

Es ist mal wieder so weit. Ein Jahr ist zu Ende und eine neue Jahreszahl wird geschrieben. Endlich auch mal wieder Zeit, von jetzt an alles anders zu machen und doch mit Schwung die Erfolgsleiter erklimmen!

Gehören Sie auch zu den Menschen, die pünktlich zum Jahreswechsel an Sylvester fest entschlossen sind, im Neuen Jahr die Diät jetzt aber wirklich zu schaffen und mit dem Naschen aufzuhören, endlich mehr Sport zu treiben und nicht jeden Abend faul auf dem Sofa zu sitzen oder mit dem Rauchen aufzuhören?

Einer Forsa-Umfrage zufolge hatte sich zu Beginn des Jahres 2012 jede dritte Frau vorgenommen, eine Diät zu machen. 55% der Deutschen wollten mehr Sport treiben, was dann immer dazu führt, das die Anmelderate in den Fitness-Studios in die Höhe schnellt und ein Grossteil der Mitglieder dann schnell als Karteileiche endet. 16% wollten das Rauchen aufgeben.

So, Hand auf´s Herz, die erste Woche des noch jungen Jahres ist rum. Was ist aus Ihren Vorsätzen geworden? Haben Sie wenigstens versucht, etwas in die Tat umzusetzen, oder haben Sie schon am Neujahrsmorgen beschlossen, erst morgen damit anzufangen? Und dann geht ja auch der Berufsalltag wieder los, dann geht es ja auch nicht mehr. Es heisst, 80% der Vorsätze werden gar nicht erst in die Tat umgesetzt. Und von den wenigen Tapferen scheitern 25% in der ersten Woche.

Warum ist das so?

Jeder kennt doch diese Situation und hat irgendwann im Leben mal diese guten Vorsätze gehabt und sich fest vorgenommen. Sind diese Vorsätze also von vornherein alle zum Scheitern verurteilt oder sind wir etwa alle unfähige Verlierer?  Mitnichten!!!

Wir Menschen sind allerdings Gewohnheitstiere. Wir lieben und brauchen unsere Routinen. Sie bedeuten Stabilität und Sicherheit in einer immer mehr von Veränderungen geprägten Welt. Und wer glaubt, dass es damit getan ist, sich mal eben was ganz neues vorzunehmen und das wars, der wird leider, aber ganz sicher, scheitern.

Es ist jedoch nicht alles verloren! Sie müssen allerdings Ihrem inneren Schweinehund schon einen Grund geben, aus sich aus seiner Komfortzone herauszuwagen.innerer Schweinehund IV

Nehmen wir also mal an, Sie möchten Ihr Gewicht (drastisch) reduzieren. Ihr innerer Schweinehund wird sofort jaulend in der Ecke sitzen und Panik schieben angesichts der bevorstehenden Hungersnot ohne gemütliche Sofaabende. Diese 6 Tipps werden Ihnen helfen, nicht sofort wieder die Flinte ins Korn zu werfen.

 

1. Seien Sie realistisch!

10 Kilo in 4 Wochen sind sicher machbar, aber eher unrealistisch. Denn schliesslich wollen Sie sich das Gewicht ja nicht nur mühsam runter hungern, sondern auch später halten. Ausserdem geht es ja oft gar nicht um (schlappe) 10 kg, sondern um viel mehr. Also seien Sie so konkret wie möglich, aber realistisch. Und planen Sie nicht, von morgen an nur noch Salat und Obst zu essen und Ihr Essverhalten komplett umzustellen, denn dann scheitern Sie auf jeden Fall.  Seien Sie auch hier realistisch mit dem, was Sie sich wirklich zutrauen, denn hungern und Verzicht hält niemand lange durch!Gute Vorsätze im neuen Jahr

 

2. Planen Sie in Baby-Steps!

Wenn Sie zum Beispiel 30 kg abnehmen wollen, kann das ganz schön erschrecken und man gibt angesicht des riesigen Berges, der vor einem liegt, schon direkt wieder auf, oder fängt gar nicht erst an. Unterteilen Sie das grosse Ziel in kleine Schritte. Z.B.: Bis Ende Januar reduziere ich mein Gewicht um 3 kg. Dazu werde ich 2 mal die Woche in meinem Lieblingskurs ins Fitness-Studio gehen, in dem ich schon seit einem Jahr Mitglied bin ohne hinzugehen. Ich verzichte auf den Nachtisch in der Kantine und ersetze das 2. Frühstück durch mein Lieblingsobst oder –gemüse. Das klingt doch schon gar nicht so schwer, oder? Alle weiteren Schritte planen Sie weiter so.

3. Alterativen schaffen!

Wenn Sie ohne Ihr Nutella-Brötchen am Morgen kein vollständiger Mensch sind, dann hat es keinen Zweck, einfach mit Gewalt Ihre Gewohnheiten verändern zu wollen. Suchen Sie lieber nach Alternativen. Auf was kann ich auf keinen Fall verzichten und was kann ich eher gegen eine „leichtere“ Variante ersetzen.

4. Visualisieren Sie!

Stellen Sie sich das Ergebnis ganz genau vor. Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort, schliessen Sie die Augen und „spüren“ Sie sich genau hinein, wie es sich anfühlen wird, den Reisverschluss der Jeans wieder zu schliessen, die schon seit Jahren in Ihrem Schrank hängt in Erinnerung an schlanke Zeiten. Oder wie Sie sich Ihr neues Abendkleid anziehen, um endlich mal wieder mit Ihrem Mann tanzen zu gehen. Und stellen Sie sich vor, wieviel Anerkennung, Bewunderung und Lob Sie für Ihre Leistung bekommen werden! Na, wie fühlt sich das an? Da fängt sogar der innere Schweinehund an, wohlig zu grunzen.

5. Entlarven Sie Energievampire!

Was denken Sie den ganzen Tag? Ich fett, ich kann das alles nicht, ich bin es nicht wert, dass es mir gut geht?! Oder sehen Sie überall die leckeren Törtchen und Schokoriegel, die Sie gerne essen würden? Na toll! Sie konzentrieren sich auf alles das, was Sie ändern wollen. Aber die Energie fliesst nun einmal dahin, wo die Aufmerksamkeit ist. Richten Sie Ihren Fokus lieber auf die Dinge, die Sie erreichen wollen. Beobachten Sie z.B. lieber die gesunden Lebensmittel, die die schlanke Kollegin auf den Teller hat. Und gehen Sie Nörglern und Jammerern aus dem Weg. Das steckt nämlich an! Und es raubt Energie!

Es gibt auch noch andere Energievampire. Liegt Ihre Steuererklärung schon längst überfällig und unerledigt in der Schublade, quillt der Keller über und Sie haben schon ewig vor, ihn endlich zu entrümpeln? Ist der Kleiderschrank übervoll und Sie nehmen sich immer wieder vor, endlich mal die Stücke der Wohlfahrt zu geben, die Sie schon Jahre nicht mehr getragen haben? Sitzen Sie immer wieder abends vor der Glotze,  statt Ihren kostbare Zeit sinnvoll zu nutzen? All das blockiert Energie, die Sie besser zum Erreichen Ihres  Ziels einsetzen können. Es lässt Sie müde und unmotiviert werden, sodass dann die wenigen Dinge, die erledigt werden, schon schwer fallen. Also bringen Sie unerledigte Dinge  zu Ende. Stück für Stück aber konsequent. Das schafft unendlich neue Energien für Ihre Pläne.

6. Bleiben Sie geduldig und feiern Sie die Erfolge!

Knallender SektkorkenEine so weitreichende Änderung zu erreichen geht nicht von heute auf morgen. Es heisst, dass es mindestens 30 Tage dauert, bis sich eine neue Gewohnheit einschleift und von uns als Gewohnheit erkannt wird. Und das heisst, 30 Tage am Stück! Es braucht also eine gehörige Portion Geduld! Und damit Sie die Geduld nicht verlieren, vergessen Sie das Feiern und Belohnen nicht! Jedes erreichte Zwischenziel will auch gebührend erlebt und gefeiert werden. Das motiviert für die Zukunft und besänftigt den inneren Schweinehund und entschädigt ihn für so manche entgangene Stunde auf dem Sofa!

 

 

Hier noch ein paar Notfall-Tricks für den kleinen Hänger zwischendurch:

Musik motiviert und sorgt für gute Laune. Also ruhig mal richtig aufdrehen zwischendurch.

Bewegung Sie sich an frischer Luft. Das tut der Seele und dem Körper gut. Ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause ist doch schon mal ein guter Anfang.

Spaß zu fünft

 

Gehen Sie mit Ihrer Freundin mal wieder aus, trinken einen Latte macchiato oder einen Prosecco und seien Sie doch mal wieder richtig albern! Das hebt die Stimmung nachhaltig, auch bei kleinen Anflügen von Winterdepression!

 

 

 

 

 

Wenn Sie diese kleinen Tipps und Hilfestellungen anwenden, ann steht bald nichts mehr im Wege, dass  Ihre guten Vorsätze in diesem Jahr nicht nur von kurzer Dauer sind,sondern sich auch in die Realität umsetzen lassen! Ich wünsche Ihnen alles Gute im Neuen Jahr und viel Erfolg.Realität gute vorsätze

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